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Professionelle Vorbereitung auf internationale Prüfungen

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International German Exams

Woran erkennt man, dass Sie bereit für eine internationale Prüfung sind - und kein Geld unnötig ausgeben

Internationale Sprachprüfungen sind in der Regel nicht billig. Der Preis hängt vom Niveau ab (je höher das Niveau, desto höher die Gebühr) und auch vom Land, in dem die Prüfung abgelegt wird. In Polen sind Prüfungen zum Beispiel oft günstiger als in Deutschland. Genau deshalb ist es wichtig, vor der Anmeldung wirklich sicher zu sein, dass Sie gut vorbereitet sind. Aber woran erkennt man, ob Sie wirklich bereit sind?

Zwei Extreme, die Sie vermeiden sollten

Bei der Prüfungsvorbereitung treten am häufigsten zwei gegensätzliche, aber gleichermaßen riskante Strategien auf.

1. Auf Glück hoffen statt systematisch zu lernen

In diesem Fall klagt man über Zeitmangel, lernt nur gelegentlich oder bereitet sich fast gar nicht vor. In der Prüfung kann dann praktisch alles “schiefgehen”:

  • Die Zeit reicht nicht für die Aufgaben,
  • die Anweisungen werden falsch verstanden,
  • man findet sich im Format nicht schnell genug zurecht.

All das kostet wertvolle Punkte und führt häufig zu der Situation, dass das Sprachniveau eigentlich vorhanden ist, die Prüfung aber formal nicht bestanden wird.

2. Zu viel und ohne System lernen

Ja, man kann sich auch “überlernen”. Das Problem ist dabei nicht nur die Menge, sondern vor allem die fehlende Struktur. Man versucht, alles zu berücksichtigen, und am Ende:

  • wirken alle Antwortoptionen gleich verdächtig,
  • erscheint die richtige Antwort “zu offensichtlich” und zu leicht,
  • man sucht nach einer Falle, die gar nicht existiert.

Im Ergebnis entscheidet man sich dann ausgerechnet dort falsch, wo eigentlich alles recht klar war.

Die Prüfung testet nicht Ihre Vorsicht, sondern Ihre Fähigkeit, mit einem konkreten Format zu arbeiten.

Die wichtigste Regel für eine effektive Vorbereitung

Der wichtigste Tipp lautet: Arbeiten Sie mit authentischen Aufgaben genau der Prüfung, die Sie ablegen möchten. Das beste Werkzeug dafür sind Probentests. Empfohlen wird, vor der Prüfung je nach Ergebnis 5 bis 10 vollständige Varianten zu bearbeiten.

So arbeiten Sie richtig mit einem Probentest

  1. Beginnen Sie mit dem offiziellen Probentest auf der Website des jeweiligen Instituts.
  2. Bearbeiten Sie ihn selbstständig, ohne Wörterbuch, Übersetzer oder andere Hilfsmittel.
  3. Halten Sie die Prüfungszeit strikt ein.
  4. Prüfen Sie erst danach Ihre Antworten mit dem offiziellen Lösungsschlüssel.

Und hier kommt ein entscheidender Punkt: Formal gelten die meisten internationalen Prüfungen bereits ab 60% als bestanden. Wenn Sie in Probentests aber konstant nur 60% erreichen, ist es noch zu früh für die Anmeldung.

Wenn Sie zu Hause bei Probentests stabil 60% erreichen, ist es für die Anmeldung noch zu früh!

Warum? Weil zu Hause:

  • kein Stress entsteht,
  • die Umgebung vertraut ist,
  • keine störenden Faktoren dazukommen.

Im Prüfungszentrum verliert man dagegen sehr leicht ein paar Punkte allein durch Nervosität.

Ein Richtwert, der wirklich funktioniert

Echte Prüfungsreife bedeutet stabile 75-100% von Test zu Test. Genau dieser Bereich schafft den notwendigen “Puffer” - eine Reserve, mit der Sie auch unter nicht perfekten Bedingungen bestehen können. (Natürlich nur, sofern Sie am Prüfungstag nicht in Ohnmacht fallen - aber das ist eine andere Geschichte 😊 )

Beispiel: Goethe-Zertifikat B1 / B2

In den Teilen Lesen und Hören gilt:

  • jeweils 30 Aufgaben,
  • jede Aufgabe = 1 Punkt.

60% entsprechen 18 richtigen Antworten. Das bedeutet: In der Prüfung dürfen Sie in jedem Teil bis zu 12 Fehler machen und bekommen trotzdem noch das Zertifikat. 75% bedeuten jedoch, dass Sie im Training die Fehlerzahl stabil auf “weniger als 7-8” senken sollten, um diese sichere Reserve zu haben.

Und wie ist es bei TestDaF digital?

Beim TestDaF ist es etwas komplexer:

  • Erstens enthält die digitale Version sehr spezifische Aufgaben, und die Zeit lässt sich nicht frei zwischen den Aufgaben verteilen.
  • Zweitens ist das Bewertungssystem weniger transparent als beim Goethe-Zertifikat.
  • Drittens gibt es im freien Zugang nur eine sehr begrenzte Anzahl an Probentests.

Während es für das Goethe-Zertifikat ganze Sammlungen verschiedener Verlage gibt, existiert so etwas für TestDaF digital praktisch nicht.

Was wir auf unserer Website anbieten

Auf unserer Website können Sie:

  • Zugang zu zahlreichen Probentests erhalten,
  • sie in einer realistischen Prüfungssimulation bearbeiten,
  • die Logik jeder Aufgabe klar verstehen,
  • eine Bewertung erhalten, um Ihren Vorbereitungsstand objektiv einzuschätzen.

Außerdem können Sie sich auch auf die schriftlichen Teile von B1, B2 und TestDaF digital vorbereiten, indem Sie Probentests auf unserer Website bearbeiten und anschließend prüfen lassen. Nach der Bearbeitung erhalten Sie eine Bewertung sowie ausführliches Feedback einer Lehrkraft.

Zum Schluss

Eine Prüfung ist keine Lotterie und kein Ausdauerlauf. Sie ist eine Überprüfung, wie gut Sie das Format und die Anforderungen eines konkreten Tests verstehen. Bereiten Sie sich weder zu viel noch zu wenig vor - sondern richtig.

Wie Sie sich auf die schriftlichen und mündlichen Teile vorbereiten, besprechen wir detailliert im nächsten Artikel.

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